Die Biografie

Jörg Immendorff,
geboren am 14. Juni 1945 in Bleckede, unweit von Lüneburg



Akademischer Werdegang

1963 bis 1964 Studium der Bühnenkunst bei Teo Otto, Staatliche Kunstakademie Düsseldorf

1964 Aufnahme in die Klasse von Joseph Beuys

1981 Gastprofessur an der Konsthögskolan, Stockholm

1982 bis 1983 Gast-Lehrtätigkeit an der Kunstakademie Hamburg,

„Klasse F+F“, Zürich und Kunstakademie Trondheim

1984 bis 1985 Gast-Lehrtätigkeit an der Werkschule Köln und

Akademie der Bildenden Künste München

seit 1989 Professur an der Städelschule in Frankfurt/M.

seit 1996 Professur an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf

1997 Ernennung zum Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste, Salzburg

1997 Gastprofessur an der Academy of Fine Arts, Tianjin/China

2002 Gastdozentur, Kunstakademie Peking/China


Wichtige Ausstellungen und Werke

1961 erste Ausstellung im New Orleans Club, Bonn

1972 documenta 5

1973 Buchveröffentlichung „Hier und jetzt: das tun, was zu tun ist“

1976 Biennale in Venedig

1977 Beginn der Bildserie zum „Café Deutschland“

1978 erste Ausstellung von „Café Deutschland“ in der Galerie Michael Werner, Köln

1982 bis 1983 documenta 7

1985 Gestaltung der großen Hans–Albers–Figur für Hamburg

1985 Einzelausstellung in St. Etienne, Maison de la Culture

1986 Bühnenbild und Kostüme zu „Elektra“, Oper von Richard Strauß, am Bremer Stadttheater

1987 Mitwirkung am Phantastischen Rummelplatz „Luna, Luna“ von André Heller

1999 Einweihung der 25 Meter hohen Skulptur „Elbquelle“ in Riesa/ Sachsen

2000 Beginn der Glasmalerei am Haus Cosima in Dresden

2002 Bühnenbild und Kostüme für die Oper „Die Nase“, Staatsoper unter den Linden, Berlin

2005 Male lago – Werkschau an der Neuen Nationalgalerie in Berlin


Aktionen


1968 bis 1970 „Lidl“-Aktivitäten

1976 Kurzmanifest zur Arbeit als Kollektiv gemeinsam mit A.R. Penck

1977 Aktionsbündnis mit A.R. Penck

seit Ende der 1970er Jahre Mitarbeit in der Grünen/Bunten-Bewegung, „Initiative Bunte Liste Düsseldorf“

1984 Eröffnung des „Café Paloma“, St. Pauli, Hamburg


Begegnungen und Reisen

1976 Begegnung mit A.R. Penck in Dresden

1977 zweites Zusammentreffen mit A.R. Penck in Berlin (DDR)

1979 Besuch bei Penck in Dresden

1987 bis 1988 Auckland/Neuseeland


Preise


1977 Wandbildentwurf für die Wandelhalle der Frankfurter Paulskirche (Zweiter Preis)

1997 „Premio Marco 1996“ des Museums für Moderne Kunst in Monterrey/ Mexiko für das Gesamtwerk

1998 Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland


2000 Preis für Bildende Kunst der Kulturstiftung Dortmund

2004 BZ–Kulturpreis, Berlin

Kaiserring 2006 der Stadt Goslar